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Diese Musikform (Affiliate-Link)¹ entwickelte sich im 16. Jahrhundert aus der Canzona, einer verbreiteten Form, die aus vielen unterschiedlichen Teilen in Besetzung, Takt und Tempo besteht.
Nun verringerte man die Abschnitte und ihre Verselbständigung zu Sätzen und erhielt so die besonders in der Barockzeit beliebte Kirchensonate.
Die Kirchensonate:
- 1. Satz: langsam, meist homophon
- 2. Satz: schnell, fungiert
- 3. Satz: langsam
- 4. Satz: schnell, fungiert
Daraus entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nun die klassische Sonate:
- 1. Satz: Sonatenhauptsatzform
- 2. Satz: langsam, meist in dreiteiliger Form A-B-A´ oder Variationen
- 3. Satz: Menuett mit Trio (fehlt in dreisätzigemn Sonaten)
- 4. Satz: Sonatenhauptsatzform oder Rondo
Die Sonatenhauptsatzform:
| Exposition | Hauptthema – Überleitung – Seitenthema – Überleitung – Schlussgruppe Hierbei stehen die Seitenthemen und Schlussgruppen in Dur-Symphonien in der Dominante und in Moll-Symphonien in der Tonikaparallele |
| Durchführung | Hier werden die Motive aus der Exposition verarbeitet |
| Reprise | Hat die gleiche Reihenfolge wie in der Exposition. Alle Themen stehen in der Tonika |
| Coda | Ist die Schlussbekräftigung oder ein selbständiger Anhang |
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