Nachdem wir nun wissen, wie viele Noten (Affiliate-Link)¹ welchen Wertes in einem Takt stehen dürfen, ist uns auch dessen rhythmische Gliederung klar. Der Puls oder Grundschlag, den ein Dirigent mit seinem Taktstock vorgibt, entspricht immer der Zahl, die unter dem Bruchstrich steht.

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Wenn wir einen klassischen 4/4 Takt vor uns haben, der oft auch durch ein „C“ als Symbol gekennzeichnet ist, dann fungiert jeder einzelne Schlag des Metronoms oder die Bewegung des Taktstocks als Zeitmaß für eine Viertelnote. Die untere Zahl des Bruchs gibt uns dabei immer den maßgeblichen Notenwert an: Steht dort eine 8 statt der 4, so bilden Achtelnoten das rhythmische Fundament und man zählt entsprechend in Achteln. Dank dieser einfachen Regel wissen wir sofort, in welchem Zeitmaß wir die Noten (Affiliate-Link)¹ interpretieren müssen. Stehen in einem 4/4 Takt vier Viertelnoten, so spielen wir diese in genau dem Tempo, das uns das Metronom mit seinen regelmäßigen Schlägen vorgibt. Finden wir hingegen acht Achtelnoten im Takt, spielen wir diese schlichtweg doppelt so schnell wie die Viertel. Das bedeutet, dass wir jeweils zwei Achtel gleichmäßig auf einen Schlag verteilen.
Bei einem 3/4 Takt, wie man ihn beispielsweise vom Walzer kennt, besteht der Grundschlag oder Grundpuls hingegen aus drei Vierteln pro Takt. Eine Besonderheit begegnet uns beim durchgestrichenen „C“, dem sogenannten Alla-Breve-Takt. Hier schlägt man Halbe Noten; ein Schlag entspricht also dem Wert einer Halben. Wenn wir in einem solchen Takt nun vier Viertelnoten spielen sollen, müssen wir jeweils zwei Viertel auf einen Schlag unterbringen. Das Ergebnis klingt und fühlt sich für den Spieler so an, als würde er im gewohnten 4/4 Takt schnelle Achtelnoten spielen. Obwohl sich diese Umstellung im ersten Moment vielleicht kompliziert anhört, ist sie mit ein wenig praktischer Übung und lautem Mitzählen ganz einfach zu meistern.
Ähnlich verhält es sich bei einem 6/8-Takt. Hier schlägt man oft nicht alle 6 Achteln durch, da das bei höherem Tempo irgendwann sehr seltsam wirkt, sondern man schlägt 2 Schläge pro Takt, also ein Schlag entspricht 3 Achteln. Hört sich auch erstmal furchtbar kompliziert an, ist es aber beim Spielen später gar nicht mehr. Striche bzw. Markierungen wie unten in den Beispielen helfen hier häufig schon um es besser zu verstehen und umzusetzen.
Ein praktischer Aspekt bei Dirigenten ist, dass sie den ersten Schlag eines jeden Taktes durch eine besonders ausladende Bewegung markieren. Solltest du also einmal den Rhythmus (Affiliate-Link)¹ verlieren, genügt ein kurzer Blick nach vorne, und du weißt sofort wieder, wo die „Eins“ – also der Beginn des Taktes – liegt.
Beispiele
In den folgenden Beispielen sind die Taktschläge markiert. Rot markiert ist immer der erste Schlag. Solltest Du mal einen Rhythmus (Affiliate-Link)¹ nicht sofort verstehen, helfen diese Striche / Markierungen enorm beim Spielen. Probiere es einfach mal aus.






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